Speicher als Anlagentyp
Das ElWG verankert Stromspeicher erstmals als eigenständigen Anlagentyp — mit klaren Regeln für Anschluss und Betrieb.
Warum jetzt
Gesetzeslage, Förderung und Marktbedarf treffen 2026 zusammen — ein Zeitfenster, das es so noch nie gab. Wer jetzt baut, sichert sich die besten Bedingungen.
Der Gamechanger
Das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz schafft erstmals den Rahmen, in dem dezentrale Speicher wirtschaftlich und vernetzt betrieben werden können.
Das ElWG verankert Stromspeicher erstmals als eigenständigen Anlagentyp — mit klaren Regeln für Anschluss und Betrieb.
Speicher dürfen in Energiegemeinschaften (EG) eingebracht und gemeinsam genutzt werden — die Basis für dezentrale Vernetzung.
Viele Speicher lassen sich zu einem virtuellen Kraftwerk bündeln und am Markt vermarkten — neue Erlösquellen entstehen.
Der Frühstarter-Bonus
Bei systemdienlichem Betrieb entfällt das Netzentgelt für 20 Jahre — vorausgesetzt, die Inbetriebnahme erfolgt bis Ende 2028. Ein Vorteil, der mit jedem Monat des Wartens schrumpft.
Schneller als gedacht
| Fall | Konstellation | Status |
|---|---|---|
| Betriebsintegriert | Speicher hinter dem Zählpunkt der eigenen PV-Anlage | bewilligungsfrei |
| Co-Location < 1 MWp | Speicher zusammen mit PV-Anlage unter 1 MWp | vereinfacht |
| Großspeicher zentral | Eigenständige Großanlagen mit Netzanschlussverfahren | 3–6 Jahre Verfahren |
Förderkulisse
Direkter Zuschuss für Stromspeicher im Rahmen des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes.
22 % der Investitionskosten zusätzlich steuerlich absetzbar.
Zusätzliche Förderung für systemdienliche und innovative Speicherlösungen.
Marktkontext
Österreich braucht bis 2040 rund 2,7 GW an Speicherleistung, um die Energiewende stabil zu halten (APG / PV Austria). Zentrale Großprojekte allein schaffen das nicht rechtzeitig — dezentrale Gewerbespeicher schließen die Lücke.
Speicherbedarf bis 2040
0,0 GWQuelle: APG / PV Austria
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Sichern Sie sich die besten Bedingungen, solange das Zeitfenster offen ist.